FG054 Urbane Resilienz

Über die Wandlungsfähigkeit, Evolution und Widerstandsfähigkeit des städtischen Raums

Jochen Rabe
Jochen Rabe
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Jochen Rabe ist Professor für „Urbane Resilienz und Digitalisierung“ am Einstein Center Digital Future (ECDF) in Berlin. Am ECDF werden Zukunftsfragen erörtert, zum Beispiel: Wie bewältigen die Städte und unsere Wohnquartiere den rasanten urbanen Wandel? Wie belastbar und erneuerungsfähig sind die Quartiere und Infrastrukturen? Ist Digitalisierung nur Prozesstreiber des Wandels der Städte oder ist sie auch Schlüssel zur Beseitigung von urbanen Defiziten? Diesen und vielen anderen Fragen widmet sich die Urbane Resilienzforschung, über die wir in dieser Episode sprechen. Urbane Resilienz, also die Wiedererneuerungkräfte unserer Städte im Angesicht immer schnelleren Entwicklungsdrucks, rückt in Anbetracht der globalen Herausforderungen u.a. der Urbanisierung, des Klimawandels oder der Ressourcenknappheit zunehmend in den Fokus der Forschung und Politik. In Abgrenzung zu überwiegend technologiegetriebenen SMART City Konzepten, stellt Jochen Rabe die rapide Digitalisierung unserer Städte in den Kontext der Resilienz und erforscht, inwieweit Digitalisierungsprozesse die Erneuerungs- und Widerstandskräfte unserer Städte stärken oder auch schwächen können.

5 Gedanken zu „FG054 Urbane Resilienz

  1. Ernsthaft? Das Problem mit Autos die uns nicht mehr gefährden, wäre dass Radfahrende und zu Fuß Gehende dann ohne auf Regeln zu achten ihren Weg gingen? Diese Todesgefahr der ich täglich ausgesetzt werde ist Absicht um mich zu erziehen? Ich bin entsetzt!

  2. Das Problem, autonome Autos “gefährlich” oder “sicher” zu bauen, sei nicht zu Ende gedacht. Ich denke, es wird schon deutlich, dass man die Straßen durch autonome Fahrzeuge nicht zu für Menschen mit Bahnanlagen vergleichbare Räume machen kann (Das würde ich jetzt zumindest unterstellen). Damit zeigt sich ein weiteres Mal, dass Autos, egal ob elektrisch oder autonom, eben keine Lösung des Problems darstellen.

  3. Herr Rabe, Herr Pritlove, welch ein Vergnügen Neues über Stadtplanung in der heutigen Zeit zu hören. Wunderbar, dass es doch weitergeht ;-)
    Ich musste an eine Stadtgesponserte/unterstützte App denken, die alle meta-mobilitäten bündelt. Also wie etwa die Dänische Bahn die Software hinter dem Bahn Navigator lizensieren oder speziell für eine Stadtapp anreichern. Ist sowas schon im Einsatz? Oder doch innerhalb von Apple Maps, die verschiedenen Services mit Echtzeitdaten anzeigen lassen? Food for thought- vielen Dank nochmal- und weiter forschen Geist. Ihr Harm Otten

  4. Pingback: Warum sind (Wissenschafts)Podcast so erfolgreich? – Astrodicticum Simplex

  5. Ich höre gerade den Podcast und überlege schön das Auto selber fahren können oder das multimedial eingegriffen werden kann. Doch frage ich mich noch bin ich nicht ganz durch was ist mit Barrierefreiheit? Wer bei barrierefrei jetzt an Fahrstühle und keine Stufen denkt der vergisst Menschen die schlecht oder gar nicht sehen können, gehörlose und alle Menschen die sonst in irgendeiner Form eingeschränkt sind.Wie wird die Stadt der Zukunft für diese Menschen aussehen?

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