FG043 Schule und Lernen in der digitalen Welt

Das deutsche Schulsystem im Wandel der Zeit und vor neuen Herausforderungen

Lisa Rosa
Lisa Rosa
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„Wir dürfen nicht auf dem Rücken unserer Kinder herumexperimentieren!“ Nur vordergründig signalisieren Sätze dieser Art verantwortliches Handeln im schulischen Alltag. Wenn man etwas genauer hinschaut - wie unsere Gesprächspartnerin Lisa Rosa es tut - kann man solche Sätze schnell als Ausflüchte entlarven. Hinter denen man sich gut verstecken kann, wenn man nicht wirklich etwas verbessern will. Sätze wie diese sind der Grund dafür, dass sich Schule und Lernen seit vielen Jahrzehnten nicht entscheidend verändert haben.

So begeben wir uns in dieser Folge auf eine Reise durch unser Schulsystem und seine Geschichte. Wir tun das gemeinsam mit Lisa Rosa: Sie war 20 Jahre lang selbst Lehrerin (an einer Gesamtschule in Berlin und an einem Gymnasium in Hamburg). Seit 2005 arbeitet sie in der Unterrichtsentwicklung am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg. Wir reden über optimale Lerngrößen, über den Mut, Innovationen in die Schule zu bringen, über ein neues Lehrerbild, über die Experimentierhaltung, die so oft fehlt, über belehrendes Lernen und über Projektlernen, über Open Education Resources und vor allem darüber, was es bedeutet, digitale Medien ins schulische Lernen und Lehren sinnvoll zu integrieren.

9 Gedanken zu „FG043 Schule und Lernen in der digitalen Welt

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  2. An einer Stelle spricht Lisa Rosa über das Lernen mit selbstgesuchten Zielen und Präsentationsformen und beschreibt ihr Bemühen das Material und die Voraussetzungen zu schaffen, damit die Schüler ihre Ziele erreichen können. Dabei geht es manchmal chaotisch zu und im Ausblick meint die Interviewte das ließe sich mit der richtigen Projektmethodologie verbessern. Ich habe die verlinkten Artikel zu Dewey und Robinschon gelesen, aber mir fehlt immer noch die Vorstellung wie das konkret geht.
    Ich persönlich fände es gut, wenn die Kultur der Schule insbesondere der Umgang im Kollegium sich auch an den 4K orientieren würde. Den Ansatz die Schule durch ein verändertes Arbeitszeitmodell weiterzuentwickeln finde ich sympathisch. Ich fände es auch gut, wenn die Arbeitszimmer der LehrerInnen in der Schule wären und zu Hause.
    Allerdings kenne ich keine Partei in keinem Bundesland, die an der Grundstruktur wirklich etwas ändern möchte.

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  4. Tolle Folge. Lehrbücher finde ich in vielen Bereichen dennoch ein schönes Mittel. Sie haben gewisse Stärken, die ich bei digitalen Medien vermisse. Ich kann sie unterwegs offline lesen, einfach Notizen machen, Textteile und Seiten auf unterschiedliche Weise markieren (Büroklammern, Blattecken knicken, Textmarker, Notizen dazuschreiben). Ich finde das durchblättern in Büchern/Heften schneller und angenehmer als am Computer, vor allem kann man mehrere gerade wichtige Seiten quasi parallel bereithalten (Mehrere Finger in den Seiten oder Zettel o.ä.). Es dauert viel länger, bis ich in einem PDF mit mglw. mehreren hundert Seiten vor- und zurückgesprungen bin und es ist deutlich unkomfortabler. Gerade für Schule und Uni ist mir Papier folglich deutlich lieber als eine Datei. Das beste wäre natürlich, man hätte beides parallel, d. h. neben dem Lehrbuch auch gleich eine digitale Kopie mit dabei. Ist leider bei vielen Verlagen kein Standard. Gruß, Dirk.

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