Das Bildungssystem und die Notwendigkeit zum digitalen Wandel

Das Bildungssystem ist noch stark geprägt von einer Zeit, in der digitale Medien keine Rolle spielten. Der technologische Wandel der letzten Jahre hat sich entsprechend wenig niedergeschlagen. Dass eine Anpassung nötig ist, scheint unstrittig, über den Weg dahin gibt es viele Meinungen. Martin Lindner, ursprünglich Literaturwissenschaftler und aufgewachsen im und geprägt durch dieses alte Bildungssystem hat in der Zeit des Web 2.0 die Möglichkeiten des digitalen Lernens kennengelernt und sich auf den Weg gemacht, zu verstehen, welche Chancen die neuen digitalen Strukturen für die Bildung bieten.

Transkript
Shownotes
Links
Glossar
Web 2.0
Ludwig Wittgenstein
Philosophische Untersuchungen
Literaturwissenschaft
Kulturwissenschaft
Medienwissenschaft
Brenner-Archiv
Franz Kafka
Rohrpost
Neusprech
Alan Turing
2001: Odyssee im Weltraum
Peter Thiel
Mark Shuttleworth
Peer to Peer University
The World Is Flat
Thomas Friedman
Industrie 4.0
Bring your own device
Virtuelles Klassenzimmer
QWERTZ-Tastaturbelegung
EtherPad
Moodle

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Tolle Sendung! Gibt es noch Shownotes oder soll ich mich an die Arbeit machen?
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Tolle Sendung, aber manchmal zu wenig konkret in den Vorschlägen.
Was ich mir nicht vorstellen kann, kann ich auch nicht umsetzen.
Hm.
Das stört mich immer an den heutigen jungen Leuten… dass sie einfach nur Anleitungen wollen, wie sie (möglichst fehlerlos) vorgehen sollen. Wer soll denn diese Anleitungen geben?
Es geht darum, sich in einen Geisteszustand zu versetzen (lassen), aus dem dann etwas erwächst, was zuträglich ist. Das ist das schöne an Utopien: wir wissen alle, dass sie unerreichbar sind (?) und trotzdem machen sie etwas mit uns, wenn wir uns damit beschäftigen.
Sehr guter Podcast. Ich habe alle bisherigen Folgen mit großem interesse Verfolgt und freue mich sehr das dieses Format existiert. Die Erfahrungen mit der Universitätslandschaft kann ich nur bestätigen. Ich habe selbst für meine Magisterarbeit, welche ich gerade fertiggestellt habe, fast ausschließlich auf Internetressourcen zurückgegriffen und bin sehr zufrieden damit. Viele Artikel erscheinen Parallel in Printmedien und in digitaler Form. Aktuelles Spezialwissen findet man in Blogs welche von Akteuren der Forschung immer häufiger betrieben werden. Die reine Verwendung von Internetquellen wird jedoch von offizieller Seite erschwert da im Rahmen von schriftlichen Arbeiten immer darauf hingewiesen wird mit Internetquellen so sparsam wie möglich umzugehen.
Es bleibt spannend.
Da würde mich ja nun interessieren, was Du studiert hast und worüber Du Deine Magisterarbeit geschrieben hast. Bei uns (ich studiere Biochemie) sind Lehrbücher die einzigen Publikationen die man noch meistens als print verwendet. Alle Artikel, die ich in meiner Bachelorarbeit zitiere habe ich selbstverständlich in digitaler Form bezogen und größtenteils am Bildschirm gelesen.
Kann man das aber nun als „Webpublikation“ im eigentlichen Sinne bezeichnen? Einerseits erscheinen diese Artikel immer seltener auch als print und ich kenne auch tatsächlich niemanden, der die Journale noch in gedruckter Form lesen würde. Andererseits dient das Internet hier hauptsächlich als neues Distributionsmedium, die Strukturen sind ansonsten die gleichen wie zuvor. Am Ende steht in meiner Quellenangabe sogar noch die Seite und die Ausgabe des Journals in dem die Publikation erschienen ist, obwohl ich die Artikel natürlich einzeln herunterlade und niemals das entsprechende Heft in der Hand gehalten habe.
Schöne Geschichte über deine Schwiegermutter… das bin quasi ich. Mein Sohn hat 1995 meine Hand auf die Maus seines neuen Laptops (Windows 95) gelegt und gesagt: Du kannst das, Mama. Seitdem habe ich mir alles an Bildung nachgeholt, was früher nicht ging. Das war mir ein Bedürfnis.
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