Vernetzung, Innovationen und Öffentlichkeitsarbeit im wissenschaftlichen Betrieb
"Wissenschaft im Dialog" (WiD) ist eine gemeinsame Initiative der führenden Wissenschaftsorganisationen in Deutschland, die sich in zahlreichen Projekten für die Wissenschaft und verbesserte Wissenschaftskommunikation engagiert. Dabei legt WiD großen Wert auf innovative Projekte, die Förderung und Integration von Jugendlichen und die Vernetzung von Wissenschaftlern wie auch Bürgern. Wir sprechen mit der Vorsitzenden des Lenkungsausschusses von WiD, der Meeresbiologin Antje Boetius.
Transkript
Shownotes
Links
Wissenschaft im Dialog
MS Wissenschaft
Hack Your City
Jugend hackt
Bürger schaffen Wissen
Forum Wissenschaftskommunikation
Fast Forward Science
Fast Forward Science 2014: Teilchenzoo - Auf den Spuren von Higgs, Quarks und Photonen
Science Notes
Pint of Science
Wissenschaft kontrovers
Jugend präsentiert
Junior Science Café
Science Starter
Wissenschaftsbarometer
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Hallo,
also ich teile den Zusammenhang zwischen Neugierde, größere Zusammenhänge zwischen Wissen und Anwendung herstellen, frühen eigenen Forschungsprojekten und zum Thema Konkurrenz nicht. Meine Erfahrung war beim Studium, dass die steigende Konkurrenz die Kooperationsbereitschaft massiv senkt und die Bereitschaft zu Manipulation von Messergebnissen (der eigenen und der Konkurrenten) und vieles mehr fördert, statt Anreize zu mehr und besseren Ergebnissen zu schaffen. Und gerade der Punkt, dass die interdisziplinäre Kommunikation immer schlechter wird, ist meiner Meinung nach auch Folge des steigenden Konkurrenzdruckes
viele Grüße
MINTiKi
Im Podcast habe ich sehr vermisst, dass Frau Boetius mit keinem Wort (oder ich habe es überhört) erwähnt hat, dass das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowohl ein wichtiger Förderer des WID ist, als auch die Wissenschaftsjahre fachlich initiiert, konzipiert und finanziell fördert. WID ist Partner der Wissenschaftsjahre, nicht jedoch Initiator.
Auch die aktuelle Ausstellung der MS Wissenschaft zum Thema Zukunftsstadt wird vom BMBF gefördert.
Es ist ein bisschen Schade, dass dieser wichtige Aspekt der Wissenschaftskommunikation, den das BMBF aus gutem Grund betreibt, hier überhaupt keine Erwähnung findet. Genau hierfür setzt das BMBF u.a. auch auf Kommunikationsformate wie das Wissenschaftsjahr und auf Partner wie WID.
Ein etwas fairerer Umgang mit den wahren Hintergründen stünden Frau Boetius und dem WID sicher gut zu Gesicht.
Hier die Links:
http://www.bmbf.de
https://www.wissenschaftsjahr-zukunftsstadt.de
http://www.ms-wissenschaft.de
http://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaft_im_Dialog
Insgesamt ein tolles Format, welches ich sehr gerne höre.
Frau Boetius kritisiert im Gespräch eine private Finanzierung von Forschung, z.B. durch Crowd-Funding. Eine solche private, oder zumindest nicht-staatliche Finanzierung von Forschung gibt es ja bereits durch Stiftungen. Da hätte mich interessiert, wie Frau Boetius dies sieht.
Ich habe den Eindruck, das klappt eigentlich ganz gut und setzt Akzente.